Gedenkstätte Riehen für Flüchtlinge des Zweiten Weltkrieges

Geschichte des Ortes
1998 wurde die Gedenkstätte eingeweiht, um an die Schicksale der Flüchtlinge zu erinnern und ein Zeichen gegen Gleichgültigkeit zu setzen. Seither ist sie ein wichtiger Lern- und Erinnerungsort in der Region Basel.
Die Gedenkstätte verbindet historische Aufarbeitung mit der Frage nach heutiger Verantwortung – sie erinnert, ohne anzuklagen, und mahnt zur Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Erinnerung
Verantwortung
Menschlichkeit
Erste Flüchtlinge
Verschärfung der Flüchtlingspolitik
Kriegsausbruch
Der entscheidende Wendepunkt
Bildungsangebote
Schulklassen & Jugendgruppen
«SCHWEIGEN BEDEUTET ZUSTIMMUNG»
Wichtiger als ein umfassender historischer Rückblick sind einzelne authentische Einblicke in
eine schwierige Zeit: Tiefgang statt Oberflächlichkeit.
Die Gedenkstätte dient auch als Lernort für junge Menschen und sie bietet Raum für eine ganz be-
sondere Geschichtsstunde, die inhaltlich nicht rückwärts gewandt ist, sondern auch die Gegenwart
thematisiert. Lehrpersonen können die Gedenkstätte so auch zur Vor-, resp. Nachbesprechung
dieser Themen im Unterricht nutzen, um historische Ereignisse einzuordnen und Brücken zur
Gegenwart zu schlagen. Dabei soll an diesem besonderen Ort auch bewusst gemacht werden,
dass damals «Zivilcourage», also Mut zu zeigen trotz persönlichem Risiko, für viele Einzelschicksale
von Flüchtlingen, eine überlebenswichtige Rolle spielte - zeigt aber auch, warum diese Eigenschaft
heute im Alltag in vielen Situationen für einzelne, aber auch für unsere gesamte Gesellschaft, für
unsere Demokratie, so enorm wichtig ist.
Die jungen Menschen wollen und sollen wissen, worin die Herausforderungen damals bestanden
und nach welchen Messlatten sie ihr Handeln in der Gegenwart ausrichten können, denn viele
Jugendliche sind auf der Suche nach Vorbildern.
Abschliessend können wir Fragen beantworten und diskutieren anhand eines ausgeteilten
«Nachdenk-Blattes» über diese angesprochenen Themen, denn was damals galt, gilt auch heute:
«AN ALLEM UNRECHT DAS GESCHIEHT, IST NICHT NUR DER SCHULD DER ES BEGEHT,
SONDERN AUCH DERJENIGE, DER ES NICHT VERHINDERT»
Dauer der Führung nach Absprache mit der Lehrperson.
Veranstaltungen
Aktuelles aus der Gedenkstätte
Gästebuch
Zuschriften und Briefe von Leserinnen, Lesern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

Lieber Herr Czwalina
Ich danke Ihnen sehr für das Schenken vom Buch über die Rückkehr des Faschismus. Noch viel mehr danke ich Ihnen, dass Sie es geschrieben haben, und in einer Art, die junge Menschen ansprechen kann. Die Gedenkstätte in Riehen kenne ich gut, vor nicht zu langer Zeit habe ich sie Freunden gezeigt. Auch für dieses Werk danke ich Ihnen.
Mit freundlichen Grüssen
Ruth Dreifuss

Es ist so wichtig, dass es diese Gedenkstätte gibt, die an all das Unaussprechliche erinnert…
Vielen lieben Dank für die Gastfreundschaft!
Gottes Segen

Wie gut, dass es Orte gibt wie diesen! Wie gut, wenn wir das Erinnern in uns bewahren! Wie gut, wenn aus dem Erinnern ein Aufstehen erwächst gegen Antisemitismus, der schon so massive Formen in unserer Nachbarschaft angenommen hat. Wie gut, wenn Mut und Zivilcourage die eigenen Ängste und Sorgen überwindet! Möge dieser Ort weiter zum Segen für viele werden.
Mein Dank an Johannes und alle, die daran beteiligt sind und sich darin investieren.

Euer Engagement bewahrt Erinnerungen, birgt die Opfer und die oft vergessenen Helden. Vielen Dank für euren Beitrag, dass diese Geschichte nicht vergessen wird. Dieser Ort ist unverzichtbar für Bildung, Reflexion und für den Schutz der Menschenrechte.
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Diese Gedenkstätte ist eine der informativsten & eindrücklichsten, die ich gesehen habe. Danke, dass ihr die Erinnerungen der Überlebenden wach haltet, sodass wir dieses Grauen niemals vergessen!

Mir war nicht bewusst, dass die Schweiz in der NS-Zeit doch nicht so neutral war, wie man heute sagt.
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Ich bin erstaunt, dass die Schweiz während dem 2. Weltkrieg nicht neutral waren und dass die Schweizerpolizei geflüchtete Juden wieder nach Deutschland zurückgebracht haben, was für diese den sicheren Tod bedeuten.

Thank you for the warm hospitality and well-curated history of Jewish persecution during the Holocaust including refugees trying to escape to Switzerland. We must never forget!* Please continue to do this important work – May you go from strength to strength.
*not only the atrocities, but the brave people who risked their lives to help – their stories must be told.
Thank you for establishing this museum. Being here is emotional and powerful. May everyone who visits come away with the attitude that all people deserve dignity, respect and justice.
Danny + Lisa Licht Hirsch

Heute habe ich zum 2. Mal diese beeindruckende Gedenkstätte besucht. Ich hatte sie zufällig entdeckt kurz nach „Corona“. Zu der Zeit hatten ja auch „Freudträume“ stattgefunden. Ich hoffe, dass dieser Ort künftig die Würdigung erhält, die er und seine Förderer verdient haben.

Danke für die Gedenkstätte – wir sind tief ergriffen.

Wir kommen aus Deutschland und sind tief berührt und gerührt, wie dieses „Bahnwärterhaus“ zu einer bedeutsamen und informativen Gedenkstätte umgebaut worden ist!!
Danke dafür!
Familie Pape aus Kiel

Schön, anregend, ausführlich und mit Liebe gemacht – eine sehr bewegende Gedenkstätte.
Elvira Herkrantz
Vielen herzlichen Dank für die warme und freundliche Begegnung und persönliche Einführung!
Danke dafür, dass es diesen Ort gibt!

Wir sind von der Kantonsschule Alpenquai. Wir haben Studienwoche und sind auf dem Weg nach Strassbourg. Wir haben uns gestern schon informiert über die Geschichte im 2. Weltkrieg. Es ist extrem tragisch, was dazumal passiert ist. Ich hoffe, dass sich sowas nie wieder wiederholt. Was diesen Menschen angetan wurde, hat kein Mensch auf dieser Erde verdient.

Ich besuche die Gedenkstätte mit meiner Oma. Sie ist wohnhaft in Rümmingen, ich in der Pfalz. Für uns beide ein sehr beeindruckender Besuch, unabhängig zur Verbundenheit mit der Region. Der gegebene Eindruck, vor allem der Einblick in diverse Schicksale, wird uns nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Daher danken wir allen, die diese Gedenkstätte unterstützen und am Leben halten!
Lars und Monika

Ich war heute mit meinen Grosseltern hier; wir sind sehr beeindruckt von der Atmosphäre des Hauses und den vielfältigen Informationen der leidvollen Geschichte des jüdischen Volkes.
Opa: „Zudem haben mich noch die beiden Sammelbände beeindruckt:
→ Handbuch des Antisemitismus (weltweit einzigartige Aufarbeitung über die Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart)
→ Gedenkbuch mit vier Bänden und den alphabetisch geordneten Namen der im Nationalsozialismus umgebrachten Juden“
Oma: Angeregt durch die vielen Eindrücke kamen wir bei Kaffee und Tee in einen wertvollen Austausch über Vergangenheit und Gegenwart und wie wichtig es ist, zur Wahrheit zu stehen. Und wie wir uns auch heute in Gefahr befinden, dass die Geschichte sich wiederholt, indem die Meinungsvielfalt eingeschränkt wird.
Ich habe mich hier sehr willkommen gefühlt und es hat mein Interesse geweckt, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Ich empfehle diese Gedenkstätte sehr weiter. Ich wünsche mir, dass diese Gedenkstätte mehr Aufmerksamkeit bekommt und die Zeit und Mühe in dieses Projekt gewürdigt wird.














