Franz Jägerstätter

Sonderausstellung 'Besser die Hände als der Wille gefesselt'. Franz Jägerstätter - Kriegsdienstverweigerer aus christlicher Überzeugung. Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit dem Referat Kultur der Burgenländischen Landesregierung, Eisenstadt, und der Vereinigung 'Niemals Vergessen', Wien.
Der österreichische Landwirt Franz Jägerstätter gehört zu den wenigen Menschen, die nach der Einberufung zur deutschen Wehrmacht den Fahneneid und den Kriegsdienst verweigern. Als überzeugter Gegner der Nationalsozialisten lehnt er jeden Dienst an der Waffe konseqünt ab, da er den verbrecherischen Krieg Hitlers nicht unterstützen will. Dabei beruft er sich auf sein Gewissen und seinen Glauben. Franz Jägerstätter wird deshalb vom Reichskriegsgericht in Berlin am 6. Juli 1943 wegen 'Zersetzung der Wehrkraft' zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 im Zuchthaus Brandenburg-Goerden ermordet.
“Was geschehen ist, darf man nicht vergessen,
um für die Zukunft dagegen gefreit zu sein."
— Ignatz Bubis (1927-1999), Zentralrat der Juden Deutschland